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Die Big-Business-Player im Profi-Sport und hier explizit im Fußballgeschäft gehen mit ihren Nachwuchsleistungszentren (NLZ) eigene Wege. So hat u.a. der Hamburger Sportverein (HSV) einen eigenen Fußball-Campus 2017 eingeweiht. Ein Konzept also, das somit den Gedanken von gemeinschaftlichen Lernen und Zusammenleben beinhalten soll. Hierfür werden 10 Mio. EUR in Form einer Stiftungs-Spende von Alexander Otto aufgewendet. Eine Summe, die sicherlich so für ein Einzelprojekt nur durch wenige Big-Player aufgewendet werden kann.

 

Da ein Campus aber grundsätzlich in seiner universitären Ursprungsbedeutung kein in sich abgeschlossener Bereich ist, sondern eine lockere Aufteilung von Forschung und Lehre über alle Disziplinen hinaus impliziert, so werden wir hier den Campus-Gedanken über den Bereich von Einzelprojekten hinweg einmal versuchen weiter zu entwickeln und zwar als interdisziplinäre Leistungsportnachwuchsausbildung mit funktioneller Infrastruktur als wirtschaftliches Verbundprojekt. Das bedeutet, hier sollen durch die Ressourcenbündelung sportinterdisziplinär übergreifende Synergien gehoben werden. Es soll so eine Zusammenfassung von ökonomischer Wertschöpfung, sportlicher Leistungsnachwuchsausbildung, Schule/Ausbildung/Weiterbildung, Sporttechnikentwicklung sowie Lehre, Wissenstransfer und Technologie-Entwicklung über die einzelnen Sportdisziplinen hinaus erfolgen und damit auch ein flexibles strategisches Rahmenkonzept für Stakeholder Approach bieten. Also insgesamt ein Wertenetzwerk.

 

Das „Campus-Projekt“ ist somit eine Idee und ein wertorientierter Ansatz für weiterführendes Denken und Handeln. Statt verschulter Ausbildung, Katheder– und Kaderbildung geht es um Wissens– und Knowhow-Transfer auf Augenhöhe, interdisziplinär und Öffnung nach außen.

 

Das „Campus-Projekt“ soll als Nachwuchsleistungs-Ausbildungskonzept übergeordnete, optimale Trainingsbedingungen interdisziplinär zusammenfassen und so die Ressourcen gerade in bestimmten Trainings– und Ausbildungsdisziplinen für Ausdauersport- und Spielsportarten, wie u.a. Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Ausdauer und sicherlich viele weitere Ansätze bündeln. So können am Campus die Synergien der besten Trainingsmetoden und der besten Trainingspädagogen konzentriert und geschöpft werden, ohne dass jede einzelne Disziplin sich selbst diese spezifischen Trainingsressourcen vorhalten und die hohen Kosten hierfür aufwenden muss.

 

Als Sharing-Modell liefert ein interdisziplinäres „Campus-Projekt“ genau die Ressourcen, die einzelne NLZ nicht unbedingt im erforderlichen Umfang und in der erforderlichen Qualität und Leistungsstärke bieten können. Voneinander lernen heißt auch von den Besten lernen. Interdisziplinär bedeutet dabei, dass sich am Campus mehrere Leistungssportarten die übergreifenden Trainingsmethoden und -elemente teilen und damit das einbringen, was in der eigenen Sportart nicht vorrangig als leistungsfördernd beachtet und durchgeführt wird.

 

Viele mit weniger Ressourcen tun sich also zusammen, damit etwas Neues entstehen kann, das mehr Qualität und Wertschöpfung besitzt, als die jeweiligen Summen der einzelnen Teile, also anders ausgedrückt, Verbundeffekte schaffen. Die Basis für die Wertschöpfung eines solchen multifunktionalen Projektes stellt sich in der Wertekette dar, wie sie sich auch für die Wertschöpfung in multifunktionalen Dienstleistungsbetrieben zur Verdeutlichung der Anforderungskomplexität erschließt.

 

Warum interdisziplinär? Weil ein Verbund der besten Ressourcen sich evaluierend entwickelt, wenn dieser sich als Ergebnis dann zu einer Summe aller Teile verbindet. Und genau hier wird der Ansatz eines „Campus-Projektes“ auch zur überzeugenden Innovation im Nachwuchsleistungs-Ausbildungsbereich.

 

Dieses alles soll einmal weiterführend untersucht, entwickelt und konzipiert werden. In der ersten Konzeptionsstufe (Milestones) sollen hier zunächst einmal alle Interessenten (Stakeholder) zusammengebracht und sämtliche sport- und ausbildungsspezifischen Anforderungen und bestehende Ressourcen sondiert werden und dazu haben wir auch bereits Kontakt zu einem niedersächsischen Sportverband, der eine hervorragende, professionelle Spitzensport– und Nachwuchsausbildung betreibt und über ein eigenes LLZ mit angeschlossenem Sportinternat verfügt. In den weiteren Stufen sollen dann die finanziellen und betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen geprüft werden einschl. der Gestaltung auf Basis PPP und gGmbH. Weiter soll dann ein Evaluations-, Betriebs– und Standortkonzept entwickelt werden.

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Diese Überlegungen sind Grundlage dieses Konzept-Entwurfes. Wir wollen hier versuchen in einem 3-stufigen Konzept zu analysieren und zu entwickeln, wie ein Modell eines „Campus“ für interdisziplinäre Leistungsnachwuchs-Ausbildung sich wirtschaftlich und sportlich evaluieren könnte.

  • In der 1. Stufe geht es um die Beschreibung des Projektes, den Markt und die  Stakeholder des Projektes.
  • In der 2. Stufe werden die betriebswirtschaftlichen Bedingungen unter Marketinggesichtspunkten analysiert und die Finanzierung des Projektes untersucht.
  • In der 3. Stufe wird dann ein Evaluations-, Betriebs- und Standortkonzept entwickelt. 

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Wie sich so etwas dann darstellen könnte, haben wir auch in einem Flyer einmal kurz  skizziert. Wenn Sie dieses Thema weitergehend interessiert, dann setzen Sie sich einfach mit dem  ANTWORTFORMULAR  mit uns in Verbindung.

 

Den Fortschritt des Konzeptes können Sie hier einsehen: "Das Campus-Konzept"

Flyer-SLV Campus.pdf
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- letzte Aktualisierung: 24.09.2018 -

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