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Am 24.04.2016 war er endgültig besiegelt, der fünfte Abstieg von Hannover 96 aus der 1. Bundesliga. Nach 14 Jahren im Oberhaus gehörte Hannover zu den Etablierten der Liga – und dennoch war der „BuLixit“ keinesfalls überraschend, sondern deutete sich von langer Hand an.
Jürgen und Mirco Blut, leidenschaftliche 96-Anhänger, analysieren in ihrem vorliegenden Buch, wie es dazu kommen konnte. Sie decken auf, dass der Abstieg nicht allein die Folge sportlichen Misserfolgs war, sondern die folgerichtige Konsequenz aus wirtschaftlichen und strategischen Fehlentscheidungen. Detailliert und faktenkundig stellen Blut und Blut dar, welche Faktoren den sportlichen Niedergang der Roten begleiteten: Verfehlte Jugendarbeit, ein unattraktives Image von Stadt und Klub, eine negative Transferbilanz sowie das Fehlen einer in die Zukunft gerichteten Strategie für die sportliche und wirtschaftliche Weiterentwicklung.

Es ist den Autoren eine Herzensangelegenheit, den Abstiegsprozess nicht nur rückwärtsgerichtet zu begleiten, sondern Wege aufzuzeigen, wie zukünftig die wirtschaftliche und sportliche Stabilität hergestellt werden kann, um ein Comeback der 96er in der deutschen Eliteliga zu ermöglichen – in der Hoffnung auf bessere Zeiten für Hannover 96.

Dem geneigten Fußballfan stellt sich beim Blick auf die wöchentliche Bundesligatabelle immer die gleiche Frage: Warum ist mein Verein nicht dort, wo die Bayern stehen?

Doch wie kann ein Klub aus dem Mittelfeld der Tabelle den Anschluss finden? Ein Weg dorthin besteht in der Erkenntnis, etwas anders machen zu müssen als den eingefahrenen Wegen zu folgen. Wer in diesem von der Tagesform abhängigen Geschäftsmodell kontinuierlich die Qualität steigern, die Herzen der Fans erreichen und die Substanz in Form von sportlicher und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit aufbauen will, kommt mit der Leitlinie „Geld schießt Tore“ nicht weit. Kaufmännische Tugenden, vor allem Diversifikation und Verbundeffekte, sind entscheidend, um den Aufwand entsprechender Investitionen in Fußballklubs in vernünftige Erträge umzumünzen. Doch für viele Klubs aus der Bundesliga ist es noch ein weiter Weg zum echten unternehmerischen Profi. In der Bundesliga werden in jeder Saison Millionen Euro ohne Wertschöpfung allein durch Trainerentlassungen verbrannt, oder es werden laut von der DFL für die Saison 2013/14 ermittelten Kennzahlen mehr als hundert Millionen Euro an Honoraren für Spielerberater ausgegeben- was nicht auch nur ansatzweise bedeutet, dass in äquivalenter Höhe Werte geschaffen würden.

Jürgen und Mirco Blut analysieren in ihrem Werk am Beispiel von Hannover 96, weshalb der Weg vom Mittelstand in den gehobenen Mittelstand der Liga nicht so recht gelingen will. Und sie zeigen Wege auf und stellen umsetzbare Visionen vor, die geeignet sind, einen nachhaltigen Wandel in Richtung mehr Erfolg zu gestalten.

Veröffentlichung demnächst (voraussichtlich Mitte 2018)

 

Unter dieser These wollen wir in unserem neuen Projekt untersuchen und analysieren, welche Aspekte und Argumente, aber auch welche Daten zu diesem Thema ins Feld geführt werden. Es sollen dabei einmal die Modelle aber auch die Abhängigkeiten untersucht und beschrieben werden, die einzelne Klubs oder eben Unternehmen im Profifußball für sich entwickelt haben und mit denen sie die Erfolge der Zukunft realisieren wollen.

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- letzte Aktualisierung: 24.09.2018 -

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